Geschichte der Berufsschule von der Gründung bis heute
Das Gründungsjahr der Schule ist 1938, doch die Ausbildung in Berufen der Porzellanindustrie hat in Herend eine mehr als einhundertjährige Tradition. Die häufigsten Angaben über die Lehrlingsausbildung sind in dem Kassenbuch der Herender Porzellanfabrik aus dem Jahr 1858 zu finden. Das ist das älteste, bisher entdeckte Dokument der Fabrik über die Lehrausbildung, das auch zeigt, dass zur Sicherung des Erfolgs der Fabrik schon in der Vergangenheit weise Voraussicht zur Heranbildung der erforderlichen Facharbeiter notwendig war. Im Jahre 1960 fand die Berufsausbildung schon in der neu erbauten, künstlerisch ausgerichteten Berufsschule statt, wo die zukünftigen Facharbeiter mit durchdachten pädagogischen Methoden die Ausbildung in zeitgemäßen Technologien und ästhetischer Erziehung und Ausbildung durchlaufen. Anfang der 1990er Jahre stellten die sich in der Wendezeit entfaltenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozesse auch die Berufsausbildung vor neue Anforderungen. Die Leitung der Schule arbeitete in Zusammenarbeit mit der Leitung der Porzellan-Manufaktur einen Vorschlag zu Modernisierung der Berufsausbildung aus. Die Herender Porzellan-Manufaktur AG übernahm gegründet auf ihren Bedarf und ihre fachlichen Anforderungen die dem Landes-Ausbildungsverzeichnis entsprechende Berufsausbildung, die Ausbildungszeit wurde auf 3 Jahre festgelegt. Das 2004 modernisierte Schulgebäude verfügt über zwei Räume für die theoretische Ausbildung und drei die praktische Ausbildung vorbereitenden Zeichenräumen, die mit modernster Einrichtung und technischen Hilfsmitteln ausgestattet ist. Die Zeichenräume stehen den Auszubildenden auch in ihrer Freizeit zur Verfügung. Unsere Schule führt die Ausbildung in den Berufen Porzellanmaler, Porzellanhersteller und Gipsmodellfertiger im direkten Schulunterricht durch. Alle drei Berufe vermitteln das mehrere Jahrhunderte umfassende Wissen der Porzellanherstellung. Verbundene Links |