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2007. März 06.

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Herender Erfolg auf der weltgrößten Fachmesse

Messetrubel in der Partnerstadt von Budapest, in Goethes Geburtsort am Ufer des Mains, wo Jahr für Jahr die schon Kultstatus innehabende und sicher bedeutendste Porzellan-Fachmesse "Ambiente" stattfindet. Die Herender Porzellan-Manufaktur AG stellt traditionell in der Mitte auf der dritten Etage gemeinsam mit illustren Ausstellern - der Meissener Porzellan-Manufaktur, Royal Copenhagen und der Königlichen Porzellanmanufaktur Wien - ihre Neuheiten vor und erwartet die Liebhaber des Porzellans. Auf der diesjährigen Frankfurter Messe riss das Interesse auf den Ausstellungsflächen der Manufaktur nicht ab, es wurde mit den aus aller Welt eintreffenden Gästen, mit mehr als 150 alten und neuen Kunden verhandelt. Die gestiegene Erwartung, das herausragende Interesse zeigte auch sich darin, dass nicht nur die Vertreter der näheren europäischen Länder die Einladung des historischen Unternehmens annahmen, sondern auch Gäste aus Russland, Asien, Großbritannien, sogar aus den USA und auch mit italienischen, japanischen, aus dem Nahen Osten kommenden, türkischen und griechischen Vertretern wurden erfolgreiche Verhandlungen geführt. Trotz der allgemeinen und konkret auf dem Markt der Luxusartikel vorhandenen Schwierigkeiten stimmt es zuversichtlich, dass es Herend in verschiedener Hinsicht gelang, den Kontakt zu neuen Vertriebsfirmen und Vertretern aufzunehmen. Diese neuen Kontakte werden, so hofft man, in den kommenden Monaten und Jahren über die traditionellen Kundenkontakte hinaus eine stabile Grundlage des Absatzes für das Unternehmen sichern.

Die große Schau der Porzellane ist zugleich auch ein Debüt der Neuheiten. Die aus Herend kommenden neuen Kreationen wurden von den Interessenten wohlwollend aufgenommen, für die exklusiven, in limitierter Zahl gefertigten Schmuckobjekte, die Services mit junger Note und auch die traditionellen Produkte gingen mehr Bestellungen als in den früheren Jahren ein. Es lässt sich offen sagen: Mehr Gäste als je zuvor -- 150.000 Besucher - kamen zur Messe und auch das Interesse war größer als in den vergangenen Jahren. Schauen wir uns genauer an, mit welchen exklusiven Erzeugnissen Herend unter den 4600 Ausstellern aus 85 Ländern interessante Überraschungen bieten konnte:

Eine der "alten-neuen" Besonderheiten des Herender Standes war die auch in den vergangenen Jahren gefertigte, mit dem Viktória-Muster geschmückte "Espresso-Maschine". Das moderne Gerät des uralten Rituals der Kaffeezubereitung wird dabei durch das traditionelle, königliche - nach der englischen Queen Victoria benannte - Muster zu einem einzigartigen Objekt, zu einem unverkennbar Herender Schmuckstück. Die Vorgänger dieser besonderen Kaffeemaschine sind bis auf den heutigen Tag im Budapester "Gerbaud" und zahlreichen alten Konditoreien zu finden. Jetzt wurde sie auch an verschiedene andere Orte bestellt, die die Atmosphäre alter Zeiten heraufbeschwören; so steigert sie als wahres Kuriosum den Glanz des Schauplatzes. Eine andere "Messe-Attraktion" war ein mit moderner Technik ausgestatteter Samowar. Der aus Porzellan gefertigte Vorgänger des Teebereiters des russischen Kulturkreises stammt aus dem Jahr 1901, als das Urmodell des jetzigen Ausstellungsobjekts dem russischen Zar Nikolaus II. auf der in St. Petersburg veranstalteten Wellausstellung geschenkt wurde. Es ist ganz natürlich, dass das "alte-neue" Erzeugnis im Kreis der russischen Käufer großes Interesse hervorrief. Doch über die zwei wirklichen Kostbarkeiten hinaus versetzten zahlreiche neu gestaltete Figuren und eine ganze Reihe neuer Dekore die neugierigen Besucher in Erstaunen.

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