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2007. November 15.

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Mentale Vorausetzungen für Teetrinken sind Reinheit des Geistes, Ehrfurcht und innere Eintracht. Das Apicius Café war an diesem kalten November Nachmittag schlicht gehalten, die Bewegungen der Anwesenden der dritten Versammlung von Herbst Festival der Museen waren ebenso sparsam, aber fliessend. Wie Sinnliches und Besinnliches harmonisch zusammenfällt, zeigte die Präsentierung der Herend Teekollektion und die Vorstellung von Frau Tünde Kósa über die japanische Kunst des Blumenarrangierens. Das Ikebana-Arrangement soll einerseits die Natur in den Lebensraum des Menschen bringen, jedoch gleichzeitig die kosmische Ordnung darstellen. Wobei der Gestalter sowohl sein Verhältnis zur Natur als auch seine jeweiligen Gefühle darstellt, die ihn während des Gestaltens bewegen. Im Gegensatz zur dekorativen Form des Blumensteckens in der westlichen Welt, schafft das Ikebana eine Harmonie von linearem Aufbau, Rhythmik und Farbe. Die Anfänge des Ikebana reichen bis ins 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurück, wenn buddhistischen und shintoistischen Gottheiten Blumenopfer dargebracht wurden. Gleichzeitig ist der Ferne Osten das Heimatland der ausgewählten Teesorten.
Erhältlich ist die Herend Teekollektion mit vier verschiedenen Teesorten in nachlassender Geschmacksfülle bald in den Herend Markengeschäften sowie in Verkaufsgalerien der Manufaktur, und natürlich im Angebot von Apicius Café.

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