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2005. November 18.

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Zum fünften Mal wurde in Pannonhalma der Sankt-Martinspreis verliehen. Laut Entscheidung der Stifter konnte in diesem Jahr Dr. Ferenc Mádl, der vormalige Präsident der Republik, den Preis entgegennehmen.

Den Sankt-Martinspreis stifteten im Jahre 2001 die Pannonhalmaer Erzabtei, das Nationalgestüt Bábolna GmbH und die Herender Porzellan-Manufaktur AG mit dem Ziel, auf diese Weise die Wahrung des nationalen Erbes und die Pflege der Kulturschätze zu fördern sowie die einmalige, natürliche, gesellschaftliche und kulturelle Beschaffenheit der Region Pannonien breitesten Kreisen bekannt zu machen.

Der Preis selbst ist das Werk von László Horváth, dem Herender Kunsthandwerker und Munkácsy-Preisträger, und stellt den - späten - Sankt Martin dar, der einen Teil seines Mantels über einen verletzten Soldaten breitet. Den Preis konnten bisher - in der angegebenen Reihenfolge - István Nemeskürty (damals Millenniums-Regierungsbeauftragter), Ernő Pungor (Akademiker), Gáspár Nagy (Dichter) und István Kukorelli (Verfassungsrechtler) entgegennehmen.

Die Preisverleihung eröffnete der Pannonhalmaer Erzabt Asztrik Várszegi. Bei dem festlichen Programm erklang die Oper Dido und Aeneas von Purcell in der Interpretation des Gesangsensembles Tomkins, begleitet vom Kammerorchester Franz Liszt. Nach der von László Kis-Rigó gehaltenen Laudatio überreichten die Stifter den Preis an Dr. Ferenc Mádl.

Auf dem der Feier folgenden Empfang weihte Erzabt Asztrik Várszegi den neuen Wein und die neue Ernte.

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