2005. April 27.
In gemeinsamer Organisation des Ungarischen Radios und des Veszprémer Petőfi Theaters wurde am 14. April zu Ehren des 100. Geburtstages von Attila József das "Fest der Verse" veranstaltet.
Zu dem Rezitationswettbewerb kamen insgesamt 258 Kandidaten. Neben 195 Teilnehmern aus Ungarn meldeten sich auch 63 Rezitatoren von jenseits der Grenzen.
Die Herender Porzellan-Manufaktur war unter den Ersten, die erklärten, dass sie zu diesem Wettbewerb von Rang gern ihren Namen geben.
Von Seiten der Manufaktur nahm auch der Generaldirektor Sándor Polányi an dem Ereignis teil.
In der Endrunde des Wettbewerbs rezitierten alle Vortragenden nur Gedichte von Attila József und sie traten, abweichend von den bisherigen Gepflogenheiten, nicht nach der ABC-Folge auf. Die Dichtung An der Donau konnte das wertende Publikum zweimal anhören, doch es vernahm auch die Werke Die Gesinnung, Die Elegie, Die Luft und Die Sozialisten. Die Künstler trugen die Verse in einem Bühnenbild, das an das einstige Arbeits- und Wohnzimmer des Dichters erinnerte, vor.
Die Mitglieder des Gremiums waren namhafte Persönlichkeiten des literarischen Lebens und aus der Welt der Medien.
Als Bester wurde der junge freischaffende Schauspieler Attila Menszátor Héresz geehrt, der von der Präsidentin des Radios Katalin Kondor den mit 2 Millionen Forint dotierten Hauptpreis und den von der Herender Porzellan-Manufaktur gestifteten Pokal mit dem Apponyi-Muster entgegennehmen konnte.
Zweite wurde die jenseits der Grenze beheimatete Künstlerin Nelli Szűcs, während der Preis für den Drittplatzierten an die Schauspielerin Judit Németh ging. Sie konnten als Anerkennung der Manufaktur ebenfalls mit dem Apponyi-Muster bemalte Vasen entgegennehmen.
Als bester, aus dem Ausland kommender Vortragskünstler erwies sich Lóránt Váta.
Zum Abschluss des Abends wurden mehrere Sonderpreise vergeben, Frau Dalma Mádl prämierte beispielsweise Gábor Mohai mit einer Herender Schmuckvase, die Anerkennung der Zuschauer des Senders Duna Tv - der das Programm auch übertrug - wurde Judit Németh zuteil, die Stimmen des Veszprémer Publikums erhielt János Papp.