- 13. Juli 2005. - 15. Oktober 2005.
Herend ist heute eine Stadt, auf einem Gebiet von 1953 Hektar, mit etwa 3500 Einwohnern im Komitat Veszprém, welche sich dynamisch entwickelt.
Die Besonderheit ihrer Geschichte ist dadurch gegeben, das heutige Dorf ist Mitte des XVIII. Jahrhunderts entstanden. Die auf dem Gebiet befindlichen mittelalterlichen Dörfer wurden im XVI. Jahrhundert durch die Türkenherrschaft vernichtet.
Deutsche Sieder kamen mit bayrischem Dialekt aus dem umliegenden deutschen Dörfern.
Ein Ziel der von 1890 an beginnenden Auswanderung nach Amerika war, für das in den Vereinigten Staaten verdiente Geld Grundstücke zu kaufen.
Die von Vince Stingl 1826 gegründete, und durch Mór Fischer in den Jahren nach 1840 bekanntgewordene Porzellanmanufaktur hatte bis zum ersten Weltkrieg kaum eine Wirkung auf das Leben des Dorfes da nur wenige Familien angestellt waren. Die Facharbeit wurden zu Beginn vor allem aus Österreich und Tschechien angewarben, aber in der Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie wurden schon viele der Ortsansässigen in die Reihen der Maler und Töpfer aufgenommen.
Von den Instituten der Gemeinde entstanden parallel mit Ansiedlung die Katholische Kirche und die Volksschule.
Die Grundkentnisse lehrende kleine Schule wirkte schon im Jahre 1779, der Lehrer untersichtete die Kinder in deutscher Sprache.
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1948 wurden 11 Familien, insgesammt 44 Personen in den Östlichen Teil Deutschlands ausgesiedelt.
Seit 1995 wird in dem Grundschulen Deutsch als Unterrichtsfach untersichtet, in der siebziger Jahren wurde zu Erforschung und Pflege der Bräuche ein Heimat kurdeklub, dann im Jahre 1992 ein Deutscher Nationalitäten-Kulturverein onganisiert, und ein Nationalitätenkreis gegründet.
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