2008. September 09.
Herendtrend” Ausstellung im Palast der Künste
Eine gewagte, ungewohnte, besondere Herend Ausstellung
Schon wenige Jahre nach der Entstehung genoss die 1826 gegründete Porzellanmanufaktur Herend die Unterstützung und die Einkäufe von Königen, Kaisern, des Adels und anderer prominenter Personen. Es sind nunmehr 182 Jahre, in denen sie die Qualität und Perfektion der Handarbeit verkündend die Traditionen bewahrt, und weltweit für wunderschönes Luxusporzellan bekannt und anerkannt ist. Sie ist Teil des Ungarischen Erbes, Gründungsmitglied des Hungarikum Klubs, die größte Porzellanmanufaktur Europas und ihr Name ist Eins mit funkelnder Perfektion.
Über die bekannten Dekorationen (wie dem nach der ersten Bestellerin Königin Victoria benannten Victoria Muster) hinaus, ist Herend auch in der Produktentwicklung, im Design und in der Herstellung neuer Produkte an der Spitze. Schon in der Vergangenheit schufen die namhaftesten Designer in Herend, und so ist es auch im neuen Jahrtausend.
Das Herend-Studio hat die Konkurrenz oft Jahre und Jahrzehnte darin überholt, zu zeigen, zu welcher Besonderheit Porzellan als Grundstoff in wissenden Händen werden kann. Die äußeren Designer, die verschiedenen Wettbewerbe und die praktisch jedem Arbeitnehmer offenstehenden Möglichkeiten erschaffen jedes Jahr zahlreiche überraschende, moderne und besondere Porzellangegenstände, beziehungsweise Porzellandekorationsentwürfe.
Diese Ausstellung dient der Vorstellung moderner Formen, besonderer Anwendungsarten und der Verzierungsweise des 21. Jahrhunderts. Sie zerstört die Assoziation, dass Herend ausschließlich mit barocken, ältlichen Mustern reüssiert und lässt stattdessen aus mehr als 16 000 Formen und fast 4000 Mustern die neuesten, außergewöhnlichsten und sogar die am meisten stutzig machenden aufmarschieren. Der Palast der Künste bietet ein hervorragendes Interieur, um das neue Gesicht von Herend zu zeigen, das moderne Gesicht, das andere Herend, das besondere Herend.
Die Ausstellung ist vom 20. September bis 15. Oktober gebührenfrei im Palast der Künste, im Festivalbereich, zu besichtigen.