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2008. Juli 15.

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Zum dritten Mal sind die offiziellen Preise beim Formel 1 Grand Prix von Ungarn aus Herend Porzellan

Die Sieger des Formel 1 Grand Prix in Budapest werden ein echtes Hungaricum ihr Eigen nennen können. Der offizielle Preislieferant des Events ist nämlich auch heuer die Porzellanmanufaktur Herend.

Wenn sie den Namen Herend hören, assoziieren jene, die sich auskennen, an jedem Ort der Welt damit Porzellan von perfekter Qualität und blendender Schönheit. Es ist daher kein Wunder dass Herrscher, Staatsoberhäupter, Filmstars, führende Geschäftsleute und Sportler, sowie die auf Schönheit und Wert ansprechende diese Marke wählen, um ihr Heim einzurichten und ihre Tafeln zu schmücken.

Mit ihrer Entscheidung haben das auch die Organisatoren des Formel 1 Grand Prix anerkannt, die heuer zum dritten Mal den Auftrag an die Porzellanmanufaktur Herend erteilt haben, die Trophäe des Rennens zu designen und herzustellen.

Die Verbindung zwischen der Porzellanmanufaktur Herend und der den Formel 1 Grand Prix von Ungarn organisierenden Ostermann Forma 1 Kft. begann Anfang 2006 mit dem Ziel, zum damals zum 20. Mal veranstalteten Grand Prix von Ungarn wirklich würdige, die Größe und Bedeutung des Rennens genügend repräsentierende Trophäen zu erträumen.

Zu diesem Zeitpunkt wurden aus dem mächtigen Formenpark von Herend jene drei Pokalvasen- und eine Ziertellerform ausgewählt, die seitdem auch jedes Jahr, nach den Plänen der Designerin Etelka Meixner mit wechselnden Dekors, an die besten Piloten und Teams überreicht werden. (Ihr Wert beträgt auf Jahresniveau etwa 10 Millionen Forint.)

Die Vasen sind von neoklassizistischem Stil, ihre Form folgt der Form antiker Vasen. In ihren Spiegeln finden die bekanntesten Panoramen von Budapest ihren Platz (2006 die Burg von Buda, 2007 das Parlament, und 2008 die Fischerbastei), zu deren Ausführung das Ausnahmekönnen der Meistermaler benötigt wird, da das Bild auf die Oberfläche der Vase dergestalt aufgetragen werden muss, dass die Wölbung das Bild bei Frontalansicht nicht verzerrt.

Im Fall des Ziertellers der Konstrukteure wird diese Fertigkeit dank des Fachwissens der Töpferkollegen noch veredelt, da die am Rand des Tellers sichtbare, durchbrochene Leiste auch ihnen ihr ganzes Können abverlangt. Die durchbrochenen Teile werden noch im Rohzustand des Porzellans mit Hilfe von scharfen zweischneidigen Messern ausgeschnitten, dann folgt die schneeweiße Grundglasur und dann die üppige Vergoldung.

(Interessant ist noch den Zeitraum des Bemalens zu erwähnen, der sich pro Stück auf drei Wochen, insgesamt auf drei Monate beläuft.)

Obwohl der Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit und den Pferdestärken, bzw. dem handgefertigten Porzellan und der Tradition auf den ersten Blick schwer zu finden ist, sind doch gemeinsame Werte zu erkennen: die Präzision des Ingenieurs, die Pünktlichkeit, der Versuch das Unmögliche zu wagen. Diese sind immer für die ganz Großen bezeichnend, sei es auf der Rennbahn, sei es in der Gebrauchskunst.

Herend Porzellan: Zeitlose Schönheit, ewiger Wert.
Mögen dadurch auch der Sieg und der Erfolg so sein.

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