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2006. März 22.

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Eine Porzellankopie der heiligen Stephanskrone Ungarns schmückt von jetzt an die Kapelle, die über der Quelle des weltweit preisgekrönten Szentkirályer Mineralwassers erbaut wurde. Die dort zum Anlass des Welttags des Wassers (22.März) eintreffende Krone ist ein besonderes und einzigartiges Produkt der Porzellanmanufaktur Herend, welches einen würdigen Platz in der Heimat jenes Mineralwassers einnimmt, das "goldes Wert" ist.

Die originalgetreue Kopie der Krone des heiligen Stephan wurde in Kecskemét von Bürgermeister Dr. Gábor Szécsi in Empfang genommen, danach wurde sie von Gellért Szabó, Bürgermeister von Szentkirály, begrüßt. Von dem wertvollen Kunstgegenstand wurden nur dreizehn Exemplare angefertigt und man kann ihn nur an drei Orten in Ungarn besichtigen.

Die Herstellung der Krone aus Herender Porzellan stellte die Schöpfer vor eine nicht alltägliche Herausforderung. Jeder Teil des Arbeitsprozesses, sei es Modellbau, Arbeiten an der Töpferscheibe, Anstreichen, Bemalen, Vergolden, oder Brennen, stieß an die Grenzen der Verwirklichbarkeit der Technologien der Porzellanherstellung. Die Planungsphase nahm drei Monate, die Ausführung zwei Monate und die Bemalung eineinhalb Monate, das heißt etwa 350 Arbeitsstunden, in Anspruch. Die Muster, Farben und Formen der Kopie sind zur Gänze originalgetreu. Die Edelsteine und Emailarbeiten, die es nach langwierigen Versuchen zu reproduzieren gelang, sind ebenfalls aus Porzellan gefertigt.

Die Krone setzt sich aus insgesamt 49 verschiedenen Porzellanstücken zusammen, die mit den entsprechenden in der staatlichen Münzprägeanstalt hergestellten Edelmetallen aneinander befestigt wurden. Weiters ist von Interesse, dass die Malerei alle komplizierten Techniken aufmarschieren ließ: die Palettenmalerei, die Lüster- und Goldunterlagmalerei, sowie bis dahin noch nicht erprobte Techniken. Die Planung und Ausführung ist Modellbaumeister Attila Presits, die Bemalung aber einer abgestimmten Zusammenarbeit mehrerer Meistermaler zu verdanken.

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