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2008. Mai 26.

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Zwei traditionelle Porzellanmanufakturen mit großer Vergangenheit veranstalten eine gemeinsame Ausstellung im Dommuseum in Pécs. Die feierliche Eröffnung fand am 23. Mai statt. Mehrere hundert Gäste wurden von Dr. Attila Simon, Generaldirektor der Porzellanmanufaktur Herend, und Katalin Péter-Marosy, Generaldirektorin der Porzellanmanufaktur Zsolnay, begrüßt. Parlamentspräsidentin Dr. Katalin Szili hielt eine feierliche Rede, in der sie hervorhob, dass beide Manufakturen in der Porzellanindustrie des Landes und der Welt einen großen Wert repräsentieren und es daher sehr wichtig ist, sie für die Nachwelt zu bewahren. Sie bezeichnete die gemeinsame Ausstellung als Handschlag, und die Exposition ist tatsächlich außergewöhnlich und besonders, da es bis jetzt nur bei den größten Schauen der Welt, den Weltausstellungen möglich war, die beiden Hungarica zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu sehen. Das Fest des Porzellans wurde durch ein Mini-Orgelkonzert, in der Darbietung von Tibor Köcski, noch denkwürdiger. Die zwei Koryphäen des Museums für Angewandte Kunst, Gabriella Balla, Kennerin der Geschichte von Herend, und Éva Csenkey, Kennerin von Zsolnay, gaben einen kurzen kunstgeschichtlichen Überblick über die zwei weltberühmten Manufakturen bzw. die historischen Hintergründe und fokussierten dabei auf die besonderen Ausstellungsstücke aus Porzellan.

Ungarisches Erbe: Herend-Zsolnay-Ausstellung. Treffen der klassischen, Porzellane von ewigem Wert, bei dem sich Gegenstände des 19.Jahrhunderts und Besonderheiten des neuen Jahrtausends – wie zum Beispiel die Héjja-Gewänder von Herend oder die Kati-Zoób-Kollektion von Zsolnay – perfekt ergänzen. Einzigartige Bravurstücke und bekannteste Muster sind gleichermaßen in der Ausstellung zu finden, und an den Wochenenden werden auch die Geheimnisse der Herstellung beleuchtet, da die Maler aus Herend Vorführungen abhalten. Auch die Platzierung der Vitrinen nebeneinander suggeriert, dass man hier in der Stadt mit der mediterranen Atmosphäre bis zum 11. Juni neben dem Dom nicht „Gegner“, sondern eine beispielgebende Ausstellung sich gegenseitig respektierender Hungarica besichtigen kann.

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